Manchmal taumele ich von den Medis bedröhnt von Regal zu Regal, manchmal erkenne ich sogar Menschen die ich kenne. Anschließend variiert der Tag tatsächlich. Meistens folgt Arzt 2 oder Arzt 3, oder Therapie oder irgendein Amt. Wenn ich dann nach getaner „Arbeit“ zu Hause bin, fühle ich mich total schlapp. Ich esse etwas aus dem reichhaltigen Angebot, nehme den zweiten Schwung Tabletten und versuche den Haushalt zu bewältigen. Mit vielen Pausen erledigt sich das meistens wie von selbst. Immer im Hinterkopf der unbändige Wille schlafen zu wollen. Aber ich zwinge mich, die alltäglichen Dinge zu erledigen. Dann endlich mal eine Stunde schlafen, berieselt von dumpfbackigem Fernsehprogramm oder einem Hörbuch langt es meistens für 1 Stunde Schlaf. Mit ein wenig Energie und unbändiger Motivation ganau jetzt etwas Kreatives, etwas Produktives zu tun wache ich auf und stelle fest das all diese Vorsätze meistens schon nach 2 Stockwerken runter in die Küche zum Kaffee kochen minimiert sind. Die schlimmsten Stunden eines Tages beginnen. Es ist die Traurigkeit, mal wieder nichts geschaffen zu haben, es ist das Entsetzen mal wieder einen Tag nutzlos verbracht zu haben, es sind die Schmerzen, die von Stunde zu Stunde mehr von mir Besitz nehmen und…..es gibt nix gescheites im Fernsehn. Mal wieder ein Buch lesen
– ein Traum, mal wieder irgendwo mit ner Freundin einen Kaffee trinken und das genießen können es sind halt diese liebgewonnenen Kleinigkeiten die mir fehlen und die mich wütend machen.Abends kurze Gespräche mit Andi, mal ein gemeinsam geschauter Film, den ich meistens verschlafe, Tabletten nehmen noch mal, zum wievielten Mal eigentlich inhalieren und versuchen zu schlafen. Schnell schlafe ich immer ein, das ist gar kein Problem, sobald sich der Körper allerdings einwenig erholt hat wache ich auf. Meistens beginnen dann grad die Wiederholungen vom Tag im Fernsehen….. Und täglich grüßt das Murmeltier….oder wie komme ich bloß aus dieser Endlosschleife raus ?
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